Samstag, September 24, 2011

Leben...

Die einen sagen „Der Weg ist das Ziel“.
Aber was ist wenn der Weg zu Ende ist?
Andere definieren sich indem sie sich für andere aufopfern.
Aber was wenn diese Liebe nicht erwidert wird?
Für einige ist Erfolg das große Ziel.
Aber ist man Glücklich am Ende der Leiter?
Manche malochen und schaffen und finden keine Ruhe.
Wo ist der Freund der neben ihnen sitzt und sie still versteht?
Einige streben nach Disziplin, Ordnung und Sauberkeit.
Haben sie jemals die Tränen in den Augen ihrer Kinder gesehen?
Es gibt Leute die halten große reden über das Leben über Beziehungen, sie planen und organisieren, sie ziehen die Fäden und sind wichtig.
Verändern sie wirklich diese Gesellschaft oder nur sich selbst?

Das Leben ist scheiße hart,
aber es ist noch nicht vorbei!

Donnerstag, Juni 30, 2011

Das Ziel steht…

Seit einigen Jahren bin ich Besitzer eines Navigation Gerätes und wenn man so viel unterwegs ist dann ist das wirklich ein Traum.
Ich kenne noch Jahre wo ich mit dem Wohnwagen durch Deutschland gekurvt bin mit der Landkarte auf dem Beifahrersitz. Das war nicht sehr schön. Oft musste man anhalten um noch mal genau zu gucken wie man jetzt in das Kuhkaff weit ab jeglicher Zivilisation kommt und dann hat man sich am Ende doch noch mal verfahren.
Mein Navi gebe ich nicht mehr her. Keine Ahnung wie oft die Frau zu mir gesprochen hat: „Biegen sie jetzt rechts ab“ oder „Bitte wenden.“ Und das alles nur weil ich mein Ziel eingegeben habe, klar definiert, keine „wenn- dann- denn…“ Optionen.
So ein Navi ist für mich auch die Bibel, es gibt immer wieder stellen die mich wieder auf Kurs bringen.
Psalm 32 war in letzter Zeit für mich noch mal so eine Korrektur. In Vers 5 heißt es “Doch endlich gestand ich dir meine Sünde und gab es auf, sie zu verbergen. Ich sagte: »Ich will dem Herrn meine Auflehnung bekennen.« Und du hast mir vergeben und meine Schuld weggenommen!“ (Der Psalm ist echt der Burner, also ruhig mal komplett lesen )
Die Bibel ist voll von diesen Wegpunkten die uns durchs Leben bringen. Was mir bei meiner Arbeit immer wieder ganz wichtig ist das ich den Kurs immer wieder neu gesetzt bekomme.
In der Apostelgeschichte 2, 21 steht „Und jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.“
Ja sauber, das ist doch mal ein Wort was der Petrus da der Menge zuruft. Ein klar definiertes Ziel. Jeder der sein Leben auf Gott ausrichtet wird gerettet werden und dann kann es losgehen: „Navigation starten“ und die Reise beginnt.
Für mich als Christ bedeutet das aber auch, dass ich anderen Menschen diese Navigation empfehlen will. Ich bin also quasi so eine Art Navigationshilfe und ich rufe anderen Menschen genau dieses Wort von Petrus zu: …jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden!
Manchmal mache ich das laut mit meinen Worten, manchmal leise durch mein Leben, manchmal im Hintergrund am Mischpult und manchmal durch ein paar Euro die ich in ein Werk oder Gemeinde investiere.
Ich hoffe ihr habt eure Navigation am Laufen, der GPS empfang ist gut und das Ding ist nicht auf lautlos gestellt, ihr habt einen Haufen Menschen mitgezogen und am Ende der Reise kommt die Meldung: „Sie haben ihr Ziel erreicht!“
Thomas Ermert
(Auch zu finden im Zdrei Newsletter 07/11)

Mittwoch, November 24, 2010

Weihnachten Paradox

Seit einigen Tagen lese ich immer wieder kritische Berichte über die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ und ich hab den Eindruck es wird immer bescheuerter in unserem Land.
Da wird eine Geschenkaktion in den Dreck gezogen, die Kindern ein schönes Weihnachtsfest geben will, von Leuten die im Traum nicht darauf kommen würden etwas für andere zu tun.
Der Vorwurf ist das christliche Fundamentalisten mit den Geschenken Missionarische Aktionen verbinden.
Unter folgenden links kann man einige Berichte nachlesen:
http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2006/12/13/a0232
http://www.derwesten.de/staedte/herne/Hilfsaktion-steht-im-Verdacht-zu-missionieren-id3827867.html
Ich hab nicht viel Ahnung von der Aktion, aber es ist schon komisch das Christen nur helfen dürfen wenn sie verschweigen das sie Christen sind. Es geht in diesen Diskussionen schon lange nicht mehr darum was man tut sondern was man für eine Lobby hat. Interessant, denn jede Partei startet soziale Aktionen vor Weihnachten, sogar die Bild Zeitung hat ihre Aktion „Ein Herz für Kinder“.
Hinterfragt das kein Mensch? Die Bild Zeitung greift keiner wegen ihrer Doppelmoral an. Unsere Parteien könnten auf Politischem Weg viel Not lindern oder erst gar nicht entstehen lassen. Aber wenn Christen etwas machen ist es fundamentalistisch.

Das ist doch alles bescheuert.
Egal ich werde auch in Zukunft sozial angagiert sein, trotzdem das ich Christ bin.

Mittwoch, November 10, 2010

Impulse Tagung 2010

Ich werde immer gefragt was wir so im Winter machen und ob wir da arbeitslos sind :-). Nein sind wir natürlich nicht, denn bei uns ist es wie beim Fußball: "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel" Gerade sitze ich an zwei Vorträgen für eine Impulse Tagung „Missionarische Gemeindearbeit“. „Predige immer, wenn nötig auch mit Worten“ (Beziehungs-Evangelisation) und „Jugendarbeit 2.0.“ – Spielkonsolen, Internet und andere neue Wege in der Jugendarbeit“ sind die Titel und ich bin mal gespannt wie das ganze wird. Es gibt auch noch einige andere Seminare und Vorträge, die kann man unter dem Link nachlesen.
Wer noch Interesse an der Veranstaltung hat kann sich gerne bei mir oder Thomas Röger melden. Wir freuen uns über jeden der Lust auf Missionarische Arbeit hat.
Liebe Grüße
Thomas Ermert
Guckst du: http://www.deutsche-zeltmission.de/index.php?uid=863&patmosid=168

Sonntag, Juni 06, 2010

Mit dem Zelt in Munster

Hallo,
Ich bin mal wieder mit Zelt unterwegs. Diesmal in Munster (ich hab mich nicht verschrieben) in der Lüneburger Heide bei Soltau. Freitag und Samstag habe ich mit einigen Soldaten aufgebaut. Heute am Sonntag ist ein Mitarbeiter Gottesdienst und ich bin eben noch am Schützenfest gewesen. Das war inkl. großem Umzug. Die Stadt ist sehr schön, coole Alte Häuser, schöner Parkanlage, kleiner See und jetzt ich. Hammer :-) Ich bin mal gespannt was für Menschen ins Zelt kommen werden und wie man das hier aufnimmt. Viele Grüsse Thomas Ermert

Dienstag, Mai 04, 2010

Junger Mann zum mitreisen gesucht!

Mahlzeit!
Für mich hat am letzten Wochenende wieder die Zeltsaison begonnen und es geht jetzt mit großen schritten weiter.
Am Wochenende bin ich wieder in Wuppertal beim CVJM Westbund und hoffe das ich dann meine Prüfung für den Breitensport Übungsleiter C schaffe.
Am Montag geht es dann nach Geithain (liegt übrigens in Sachsen und nicht in Thüringen :-)wo wir direkt beim Freibad ein Fußball Camp haben werden und im Anschluss noch eine Jugendwoche.
Es wird bestimmt eine super Zeit.

Allerdings könnten wir noch mehr Ehrenamtliche Mitarbeiter gebrauchen, "Junger Mann oder Frau zum mitreisen gesucht". Überlegt euch mal ob das nicht was für euch ist. Es wird euch auf jedenfall den Horizont erweitern.
Betet mal da drüber und wenn ihr den Eindruck habt das könnte was sein dann meldet euch bei mir. Die Termine findet ihr unten.


Auszug aus dem Rundbrief:
Das „dzm_jugendzelt“ lebt in besonderer Weise von dem Engagement ehrenamtlicher MItarbeiterInnen, wie Ihr es seid. Unser Team der Hauptamtlichen braucht die Unterstützung begabter und evangelistisch motivierter Menschen, die unsere Einsätze begleiten und bereichern.
Dankbar sind wir, dass einige Rückmeldungen bereits eingegangen sind und auch neue „ZDrei’ler“ in diesem Sommer dabei sein werden.

Trotzdem suchen wir noch dringend Mitfahrerinnen und Mitfahrer, insbesondere für die Orte, die wir in der nachfolgenden Aufstellung fett markiert haben! Wir dürfen Euch daher noch einmal dringend aufs Herz legen zu prüfen, ob Ihr nicht noch bei einem Einsatz dabei sein könnt. Wenn ja, dann nehmt doch bitte umgehend Kontakt zu uns auf, auch, wenn es Euch vielleicht nur für einen Teilzeitraum möglich ist.
Und vielleicht kennt Ihr ja noch Menschen aus Euren Gemeinden oder Bekanntenkreis, die in Frage kämen … .

Die ausstehenden Einsätze in 2010:

Geithain (11.05. – 23.05.)

Burk (23.07. – 02.08.)

Freital (19.08. – 30.08.)

Oberissigheim (06.09. – 12.09.)

Freudenberg (17.09. – 27.09.)

Schüss sacht der Thomas

Montag, April 12, 2010

Abgestempelt

Hallo zusammen, lange ist es her das ich was auf meinen Blog geschrieben habe. Aber es gibt ja auch nicht immer was zum mitteilen.
Jetzt habe ich aber noch mal was spannendes was ich gerne erzählen würde.
Gestern war ich mit den Leuten vom Übungsleiter C Lehrgang (CVJM Westbund) in der JVA Siegburg. Dort haben wir einen Gottesdienst gemacht und im Anschluss Fußball und CVJM Hockey gespielt. Ich hab Fußball gespielt, nicht weil ich das so gut kann, sondern weil die Kulisse so Hammer war. Zwischen den einzelnen Backstein Häusern ist der Fußballplatz. Die Häuser sind zum Teil über Hundert Jahre Alt. An den Zellen Fenstern hingen die ganzen Häftlinge herum und haben angefeuert und dumme gejubelt. Im Anschluss haben wir uns dann noch mit den ca. 30 Sportlern in der Turnhalle zusammgefunden, Süßigkeiten gefuttert, gequatscht und ich hab noch eine Andacht gehalten. Davon will ich euch hier noch schreiben weil mir die Gedanken gut gefallen.

Abgestempelt

- Immer wieder treffe ich unterwegs auf Menschen die aufgrund ihrer Lebenssituation abgestempelt werden. Kinder in Berlin die keine andere Perspektive haben als das was ihnen ihr Umfeld vorlebt. Ein Junge sagt auf die Frage was er werden möchte: Hartz4! Abgestempelt!

- Schwarze Hautfarbe und Adoptiert. Ein gefundenes Fressen für Nazi`s und andere intollerante Zecken. Und dann bekommt er ne Anzeige weil er zwei Nazis zusammengehauen hat. Natürlich ist es nicht in Ordnung Leute zu verprügeln, aber er wird diesen Stempel nicht los. In meiner Schulklasse war ich immer der jüngste und schwächste. Da wirst du schnell als Looser abgestempelt. Also war ich der Klassenkasper, der bion ich auch heute oft noch. Abgestempelt als Looser und um ein wenig ansehen zu bekommen Kasperst du rum.


Du bist abgestempelt wenn du Gesellschaftlich dinge nicht erfüllst.

Abgestempelt, kennst du das? Wie stempelt man dich ab, was steht auf deiner Stirn? Hier im Gefängnis ist es vielleicht noch mal anders. Vielleicht musstest du dir ein Image erarbeiten um anders abgestempelt zu werden. Vielleicht als Harte Sau, Erbarmungslos.

Abstempeln ist scheiße, da sind wir uns einig und doch stempelt jeder jeden ab. Ob gut oder schlecht, aber man drückt immer einen stempel auf.

Ich stempel dich ab…Fett, Doof, Streber, Zicke, Klasse Typ, Held, Schnitte.

Und du stempelst mich ab… Kasper, Vollpfosten, Brutalo…

Mal ehrlich, es ist egal, es interessiert nicht, wenn mich irgendwer mit was auch immer abstempelt. Ich hab zwei Söhn und die haben so tolle Stifte wo hinten in der Kappe noch ein Stempel ist, da ist dann ein Hai oder ne Schnecke drauf. Die sind schön und machen lustige Bildchen aber sie sind bedeutungslos. Und genau so Bedeutungslos ist es wie ich dich abstempel oder du mich.

Mir ist wichtig wie mich die wichtigen Menschen in meinem Leben abstempeln. Meine Frau, meine Kinder, meine Eltern, Freunde, Brüder.

Das sind Menschen die mich abstempeln können, weil sie mich teils schon seit Jahren kennen und zwar so wie ich bin.

- Was für mich aber noch viel wichtiger wie Gott mich sieht. In der Bibel gibt es dazu eine sehr coole Sache und die steht in Lukas 19.


Jesus und Zachäus
Jesus kam nach Jericho und ging durch die Stadt.
Dort lebte ein Mann namens Zachäus. Als einer der mächtigsten Steuereintreiber war er sehr reich.
Zachäus hatte versucht, einen Blick auf Jesus zu werfen, aber er war zu klein, um über die Menge hinwegschauen zu können. Deshalb lief er voraus und kletterte auf einen Maulbeerfeigenbaum am Wegrand, um Jesus von dort aus vorübergehen zu sehen.
Als Jesus kam, blickte er zu Zachäus hinauf und rief ihn beim Namen: »Zachäus!«, sagte er, »komm schnell herunter! Denn ich muss heute Gast in deinem Haus sein.«
Zachäus kletterte so schnell er konnte hinunter und geleitete Jesus voller Aufregung und Freude in sein Haus.
Doch den Leuten in der Menge gefiel das nicht. »Bei einem berüchtigten Sünder kehrt er als Gast ein«, murrten sie.
Währenddessen stellte Zachäus sich vor den Herrn hin und sagte: »Herr, ich werde die Hälfte meines Reichtums den Armen geben, und wenn ich die Leute bei der Steuer betrogen habe, werde ich es ihnen vierfach erstatten!«
Jesus erwiderte: »Heute hat dieses Haus Rettung erfahren, denn dieser Mann hat sich als Sohn Abrahams erwiesen.
Der Menschensohn ist gekommen, um Verlorene zu suchen und zu retten.«


Dieser Zachäus war Gesellschaftlich abgestempelt. Er hat sich alles ergaunert was er hatte. Und das schön auf kosten der anderen. Er hat die Leute abgezogen.

Und dann kommt einer der echt was kann, der was ist. Und Jesus war damals ein Star.

Und der Stempelt ihn auch ab, aber völlig anders als er es erwartet.

Jesus ist genau deswegen hier gewesen. Um die Menschen wieder zurück zu Gott zu holen, die Aufgegeben wurden oder die sich verirrt haben. Jesus will dich auch abstempeln, aber positiv.

Wisst ihr die Botschaft der Bibel ist denkbar einfach. Jesus hat die kaputte Beziehung von Gott zu den Menschen wieder repariert und vor allem die Möglichkeit geschaffen das Menschen, obwohl sie durch ihre Schuld keine Möglichkeit dazu hätten, wieder zu Gott kommen können.

Das ist quasi wie wenn du den ganzen Abend in der Kneipe sitzt und dich betrinkst. Du schüttest dir soviel in die Birne bis du am Anschlag bist. Irgendwann liegst du mit dem Gesicht auf der Theke und schwörst dir: Nie wieder Alkohol. Weil du dich so beschissen fühlst. Und dann kommt einer der sagt: Komm ich bezahl dir deinen Deckel. Unglaublich aber war.

Zu Gott kommen zu können bedeutet das wir in den Himmel kommen. Und den gibt es wirklich und ich will dahin. Und dafür brauche ich jemanden der diese Rechnung bezahlt, weil ich sie nicht bezahlen kann.

In der Geschichte mit dem Zachäus steht: „Heute hat dieses Haus Rettung erfahren“

Er ist gerettet, seine Beziehung zu Gott ist wieder in Ordnung gebracht worden.


Wir haben alle Sachen in unserem Leben gemacht die nicht Ok waren, die Bibel nennt das Sünde, und die trennen uns von Gott.

Um das wieder in Ordnung zu bringen muss diese Rechnung die es für unser Leben gibt bezahlt werden. Und das hat Jesus getan, er hat für uns bezahlt und jeder hat die Chance seine Lebensrechnung von ihm bezahlen zu lassen.

Bezahlt, steht auf meiner Lebensrechnung. Jesus hat für mich bezahlt, gibt es etwas größeres als wenn einer für seine Freund eintritt?

Ich hab hier einen Stempel "Bezahlt" steht da drauf und damit will Jesus dich abstempeln. Wenn du Lust hast kannst du dir den Stempel selbst aufdrücken.

Lass dich abstempeln, lass Jesus für deine Schulden einstehen sie bezahlen.





Und am Ende hat sich jeder von den Jungs diesen Stempel die Hand oder den Arm gedrückt. Wir hatten auch noch so eine Art Blanko Rechnung von der Lebensbußgeldstelle dabei, die wir einlaminiert hatten. Unter den einzelnen Rechnungspunkten stand nichts, die kann sich jeder selbst füllen.

Was auch immer gestern da hängen geblieben ist, ich hab keine Ahnung. Aber Jungs haben mir super zugehört und sind mitgegangen. Vielleicht ist ja er ein oder andere dabei den es ein bisschen begleitet.


Einen schönen Gruß an euch alle.

Thomas Ermert